Service

Spenden

Informationen zu den Spenden
Als Freikirche finanzieren wir uns allein durch freiwillige Spenden von Mitgliedern und Freunden der Gemeinde. Auch Sie können unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen. Auf diese Weise helfen Sie uns, ganz unterschiedliche Menschen zu erreichen und ihnen Gottes Liebe in Wort und Tat nahezubringen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Gabe!

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Spandau ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Zuwendungsbestätigungen („Spendenquittungen“) auszustellen. Wenn Sie uns Ihre Adresse nennen, stellen wir Ihnen eine Zuwendungsbestätigung aus, welche sich über die Steuererklärung steuermindernd auswirken kann.
Sie erhalten zu Beginn eines neuen Kalenderjahres automatisch eine Sammelbestätigung, auf welcher alle Ihre Spenden des letzten Jahres an uns aufgeführt sind.

Zu Erntedank und zu Weihnachten führen wir spezielle Sammlungen durch, die ganz oder teilweise ausgewählten diakonischen, sozialen oder missionarischen Projekten zugeführt werden. Die Details sind jeweils unserem Infoblatt „Spandauer Woche“ zu entnehmen; bei Überweisung bitte als „Erntedank-Opfer“ bzw. „Weihnachtsopfer“ kennzeichnen. Auch diese Spenden werden in der Sammelbestätigung berücksichtigt.

Wenn Sie für einen besonderen Verwendungszweck spenden möchten oder andere Rückfragen haben, können Sie sich gern an unsere Kassenverwaltung wenden:
Mail sendenl

Unsere Bankverbindung:
EFG Berlin-Spandau K.d.ö.R.
Bankinstitut: Spar- und Kreditbank Bad Homburg
IBAN:DE27 5009 2100 0000 0775 00
BIC: GENODE51BH2t

Onlinearchiv

Der Link zum Onlinearchiv: https://www.baptisten-spandau.de/2020

Bücherstube

Information über die Bücherstube
Ab sofort ist die Bücherstube wieder geöffnet, und zwar am jeweils ersten und zweiten Sonntag des Monats, vor- und nach den Gottesdiensten. Die nächsten Termine sind also am 4. und 11. Oktober. Es ist (fast) wieder Herbst – und damit Lese- und Kalenderzeit: Bestellungen für Kalender, Losungen aber auch für alle Bücher werden gern entgegengenommen: am liebsten persönlich zu den Öffnungszeiten. An den Sonntagen ohne Büchertisch-Besetzung wird eine Bestellliste ausliegen. Es geht aber auch per E-Mail (bitte nicht telefonisch!) an Katja Prigge
(Kapri21@web.de). Dann bitte mit folgenden Angaben: Anzahl / Titel / ISBN / Name des Bestellers / Tel. für Rückfragen / gewünschte Lieferung: an Gemeinde-Büchertisch zur Abholung oder – und dies bieten wir nur
für unsere älteren Geschwister in Berlin an, die nicht kommen können – Lieferung nach Hause. (Wer diese Gemeinde Aktuell als E-Mail erhalten hat, findet eine E-Mail-Bestellvorlage alsDownload unten.)
Sollte die Bestellung in die Postfächer hineinpassen, wird sie dort abgelegt. Ansonsten wird die Bestellung, verpackt mit Angabe des Empfängers, hinter dem Büchertischtresen hinterlegt; sie ist dann zur jeder Zeit abholbereit.
Die traurige Nachricht zum Schluss: leider hat sich bisher niemand gefunden, der diese Arbeit fortführen
möchte. Die Bücherstube wird daher zum Ende des Jahres 2020 schließen müssen.

Losungen & Andachten

Jahresloung 2021
Jesus Christus spricht: seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lukas 6, 36

Grafik vom Verlag am Birnbach – Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Heutige Losung und Lehrtext

Wochenspruch am 16. Sonntag nach Trinitatis

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2. Timotheus 1,10b

Der Monatsspruch für September 2021

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel.
Haggai 1,6

Andacht zum Monatsspruch, September 2021

Arbeit, Nahrung, Trinkwasser, Kleidung, Geld: In der ersten Predigt des Propheten Haggai geht es um ganz handfeste Dinge. Die Rede trägt ein exaktes Datum: erster Tag des sechsten Monats des zweiten Regie- rungsjahrs des Perserkönigs Darius. Laut den Kommentaren entspricht das dem 29. August 520 vor Christus. Vom Datum her ist das Prophetenwort also fast auf den Tag genau passend ausgesucht als Monatsspruch für den September 2021, genau 2540 Jahre und zwei Tage nach Haggais Predigt. (Und falls die Leserinnen und Leser jetzt nachrechnen: Ja, es sind tatsächlich 2540 Jahre.) Das Datum passt, aber passt denn auch die Botschaft in den September 2021?
Neunzehn Jahre vor Haggais Auftreten hatten die Perser das babylonische Reich erobert und den nach Babylon deportierten Judäern erlaubt, in die Heimat ihrer Vorfahren zurückzukehren. Dort sollen sie unter der Führung des Serubabel, eines Nachkommen der Könige von Juda, den Tempel von Jerusalem wiederaufbauen. Aber auf die anfängliche Begeisterung folgte eine lähmende Ernüchterung in dem kargen Land, dessen Äcker nie genug Ertrag abwarfen, um richtig satt zu werden. Die Vornehmen unter den Rückkehrern bauten als erstes für sich selbst getäfelte Häuser. Der Tempel lag nach wie vor in Trümmern, der Baubeginn wurde immer weiter hinausgezögert. Dafür sei die Zeit noch nicht gekommen, sagten die Vornehmen. Aber an sich selbst können die Vornehmen gar nicht früh genug denken, entgegnet der Prophet: weil ihr die falschen Prioritäten setzt, gibt es so viel Mangel im Land, hält Gott Regen und Segen zurück, aber wenn ihr mit dem Tempelbau beginnt, wird das Land endlich aufblühen!
Wenn ich vor siebzig Jahren gelebt hätte und im September 1951 eine westdeutsche Baptistengemeinde dazu hätte bringen wollen, einen Kapellenbau zu finanzieren, hätte ich mir vielleicht diesen Text ausgesucht. Ich hätte wahrscheinlich Hörer gehabt, die den Mangel am Lebensnotwendigen kennengelernt haben und sich nach Wohlstand sehnen. Einige träumten vielleicht von getäfelten Häusern oder fingen schon an, welche zu bauen. Ich hätte ihnen ins Gewissen geredet, den Bau des Hauses des Herrn nicht hintanzustellen, ihren Beitrag zu leisten zum Bauvorhaben der Gemeinde. Und der Aufruf zur Opferbereitschaft hätte dem Gewissen der Hörer gutgetan, denn sie wollten sich nach den Jahren der Entbehrung guten Gewissens des Wohlstands erfreuen, der sich allmählich einstellte. Vielleicht gibt es noch heute gesellschaftliche Kontexte, in denen es solche Predigten und solche Hörer gibt, vielleicht bei den Wohlstandspredigern in den Schwellenländern. Wer könnte es den Armen dieser Erde verdenken, dass sie danach streben, am guten Leben teilzuhaben?
Wir befinden uns aber im September 2021 und in einem reichen Land, das seine wirtschaftlichen Aufbruchszeiten längst hinter sich hat. Vielleicht löst das Wort des Propheten Haggai bei uns ganz andere Assoziationen aus. Mangel an Nahrung und an trinkbarem Wasser muss hier niemand leiden, und auch wenn sich die Verteilung des materiellen Reichtums in Deutschland immer ungleicher entwickelt: die große Mehrheit der Menschheit kann von Lebensbedingungen wie in unserem Land nur träumen. Und dennoch leben hier Menschen, die trotz Arbeit und Geldverdienen, trotz Überfluss an Essen und Trinken und trotz übervoller Kleiderschränke ihr Leben als armselig empfinden, deren Hunger und Durst nicht gestillt ist, die an einer Kälte leiden, gegen die keine Kleider helfen.
Es ist wohl kein Zufall, dass die Stichworte aus Haggai 1,6 auch in der Verkündigung Jesu begegnen. Jesus predigte von der Saat, die vielfache Frucht trägt, vom Brot, das allen Hunger stillt, vom Wasser, von dem man trinkt und nie wieder dürstet, vom Reichtum, der nicht vergeht wie irdische Schätze. Sind das nur zufällig gewählte Metaphern für abstrakte geistliche Verheißungen oder holen uns die Texte der Bibel ab bei unserem Umgang mit ganz handfesten Dingen wie Arbeit, Nahrung, Trinkwasser, Kleidung und Geld?
Martin Rothkegel (Theologische Hochschule Elstal)


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